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 Kapitel 1: Ins Nichts

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Yuuto

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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Ins Nichts   Fr Mai 13, 2011 2:16 pm

    Sein Herz klopfte heftig als Varyn ihn gegen die Wand schlug, dennoch beherrschte er sich, dem älteren jetzt nicht doch eine zu scheuern. Ruhig lies er sich beleidigen, erwiderte nichts auf das ganze. Gut, wenn das Varyns Meinung war, dann konnte er ihm auch nicht helfen, dann war diese Freundschaft für ihn gestorben.
    Allmählich staute auch in Yuuto einiges an Wut, doch er unterband das Gefühl Varyn den Kopf abzureisen und als dieser verschwunden war, rutschte er erst mal langsam die Wand hinab.
    Seine Atmung war schnell und sein Herzschlag war nach wie vor beschleunigt. Es brauchte eine kurze Zeit, bevor das Adrenalin wieder aus seinen Adern gewichen war. Er fuhr sich mit der rechten Hand gestresst durch seine Haare.
    Im Grunde könnte er Maruschka auch nicht alleine helfen, gegen zwei Vampire hatte er schlichtweg keine Chance, und das sollte diesem Schwachkopf eigentlich klar sein. Durch seine dämliche Aktion brachte er nicht nur Maruschka und ihn in Gefahr, sondern auch sich selbst. Genervt legte er seinen Kopf in den Nacken und dachte gar nicht daran, jetzt in das Zimmer zu gehen. Er saß einfach nur da.
    Am liebsten wäre es ihm jetzt, wenn Maruschka zu ihm raus kommen würde, und sie ins Jungenhause gehen würden, da wären dann wenigstens nichtmehr diese dämlichen Menschnfresser.
    Nur um das Fremde Mädchen tat es ihm leid, aber er hatte keinen wirklich Grund, sie zum Mitkommen zu bewegen.

    Der Streß in ihm stieg und er war mit sich selbst im unklaren. Was sollte er denn jetzt tun? Wütend über sich selbst schlug er mit der Faust gegen den Boden und musste schmerzlich feststellen, das sein Rücken schaden genommen hatte.
    Dieser... er war stink sauer auf Varyn, und wenn er ihn später sah, würde er ihm schon noch was husten.
    Wenn es so war, das er der beschissenste Freund war, den Varyn je gehabt hatte, dann würde er diese Freundschaft aufgeben. Er hatte immer gedacht, sie konnte über alles sprechen und würden zusammen halten, aber dem schien ja nicht so sein.
    Und Varyn war sicher der letzte, der ihm zu sagen hatte, was er zu tun hatte.
    Warum passte er verdammt nochmal nicht selber auf Maruschka auf? Wer war denn verschossen in sie? Er war es sicher nicht! Yuuto bemerkte, wie die Wut wieder in ihm aufstieg

    "Usuratonkachi! (Vollidiot)"

    brachte er fast knurrend zwischen seinen Zähnen hervor, und senkte dann den Kopf.


[Wieder bei Maru, Kagami, Morrigan und Madeline]

••••••••


Erstcharakter von Troy


Zuletzt von Yuuto am Fr Mai 13, 2011 4:06 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Yoko
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Ins Nichts   Fr Mai 13, 2011 3:12 pm

    Niemand ist perfekt,
    der, der es ist
    hat keine existenz

    Der geruch eines werwolf machte sich im Gebäude breit, wer oder was es war, es kam näher, lange dauerte es nicht an als das Fabelwesen an Yoko vorbei lief, ihr blick verliess Reeba und folgte dem Jungen Mann.

    "Äh... es tut mir leid, ich muss gehen

    meinte sie mit einer leicht zitternden Stimme, sie war nervös geworden als der Werwolf an ihr vorbei huschte. Ihr blick verriet schon, das sie es eilig hatte, ohne weiter auf eine Antwort zu warten verschwand Yoko und verfolgte dem Geruch des anderen Werwolf.

    Der Geruch verriet derJungen Japanerin, das der Junge wohl den Notausgang genutzt hatte, sie verstärkte ihre geschwindigkeit und lief in den Wald, allem anschein nach hatte sich der Werwolf schon verwandelt, aus der ferne merkte sie schon, das irgendetwas nicht ganz stimmte.
    Als sie weiter in den Wald kam wurden ihre schritte langsamer

    er muss wohl richtig wütend gewesen sein...

    fuhr es ihr als erstes durch die Gedanken, vieles hatte er kaputt gemacht, wo war er nur? sein Geruch verstärkte sich, letztendlich sah sie weiter hinten einen weissen Wolf liegen, er schien sich beruhigt zu haben. Um ihm nicht zu erschrecken näherte sie sich langsam, nicht das er noch denken würde, sie wolle ihm angreifen.

    was hat ihm so zum ausrasten gebracht?

    ging es ihr durch den Kopf, als sie letztendlich vor ihm stand.

    h-hallo... s-störe ich?

    stotterte Yoko mit einer leicht schüchternen stimme, schon allein das sie sich ihm genähert hatte, brachte in ihr ein komisches Gefühl ein, normalerweise würde sie so etwas nicht tun, sie würde es sich einfach nicht trauen, doch tat er ihr irgendwie zu leid, um nun zu zögern und sie irgendwo zu verstecken, irgendwas war geschehen, das er richtig wütend gewesen war...

    [Verabschiedet sich von Reeba, folgt Varyn]
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Varyn

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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Ins Nichts   Fr Mai 13, 2011 3:37 pm



Für eine kleine Weile schaffte es Varyn alles aus seinem Kopf hinauszubekommen und an rein garnichts zu denken. Da war nur der Wald und der weiße Wolf, der Inmitten von den ettlichen Bäumen und Gräsern lag, den Vögeln lauschte und genoss, dass der Wind ihm sachte über sein Fell strich. Leider hatten sich die schlechten Gedanken gegen ihn verschworen und schon bald schwirrten sie ihm wieder um den Kopf wie lästige Mücken, die nach ihrem Opfer suchten, um die Nahrung zu verzehren, die sie benötigten.
Die Ohren des weißen Wolfs zuckten nach vorn, als er Schritte im Unterholz vernahm. Am liebsten wäre er aufgesprungen und hätte nachgesehen, doch seine Pfoten taten ihm weh und noch immer hörte er sein Herz mehr als laut pochen, als würde jemand unaufhörlich in sehr schnellem Tempo eine Trommel zum Ritual schlagen. War Yuuto ihm gefolgt und hatte Maruschka gänzlich im Stich gelassen? Schon allein der Gedanke daran ließ ihn wieder wütend werden. Wie konnte der Japaner nur so rücksichtslos sein und Maru einfach so zurücklassen können? Wie dumm war ein solches unterfangen denn? Zwei Vampire und zwei Menschen in einem Zimmer zu lassen war ja schon erdrückend, doch wenn man noch bedachte, dass einer der Menschen eine Freundin war? Freunden half man, und das erstrecht, wenn sie nicht wussten, dass sie sich in Gefahr befanden. Was war nun also, wenn einer der beiden Vampire Hunger bekäme, während Maruschka allein war? So risikofreudig wie sie war, würde sie liebend gern in die Falle rennen und plötzlich zwei Einstichlöcher am Hals haben. Bei diesem Gedanken drehte sich Varyn vor Angst der Magen um. Er wollte gar nicht mehr darüber denken und in der ganzen hellen Aufregung der Gedankenmücken hatte er schon vollkommen vergessen, dass da Schritte im Unterholz gewesen waren.
Mühselig hob der Rüde den Kopf und erkannte die Werwölfin, die sie vorhin gesehen hatte. Glücklicherweise war der Vampir ihr nicht gefolgt, so war sie allein. Sie klang sehr schüchtern, als sie fragte, ob sie stören würde. Die Ärmste schien nicht sonderlich extrovertiert. Allerdings wusste Varyn nicht so ganz, was er auf diese Frage antworten sollte. Wollte er Ruhe? Wollte er Gesellschaft? Er wusste es nicht. Deshalb schwieg er und sah sie an, während er nach Worten suchte. Schließlich entschloss er sich für ein patziges: » Würde es dich tatsächlich interessieren, wärst du sicher nicht hinterhergekommen, was? «

Schon im nächsten Moment taten dem angeschlagenen Werwolf seine Worte wieder leid und er seufzte. Die ihm Fremde konnte ja auch nichts für die Probleme in die er geraten war. Erzählen würde er ihr sicher nicht, was vorgefallen war, aber zumindest konnte er freundlich zu ihr sein. So schwang auch mehr Freundlichkeit in seiner Stimmer mit, als er erneut zu seinen Worten ansetzte.

» Was wollte die Vampirfrau von dir? Bist du in Schwierigkeiten verwickelt und konntest flüchten? «

{ bei Yoko | Wald hinter dem Mädchenhaus }
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Yoko
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Ins Nichts   Fr Mai 13, 2011 4:17 pm

    In der Zeit der Vergeltung,
    lebt die Zeit des vergebens

    Während ihre Haare im Wind wehten machte sich ein grimmiges Gefühl in ihrem Bauch auf, schon die ganze zeit war es ihr irgendwie unangenehm gewesen, sie mischte sich zu sehr in andere angelegenheiten ein.
    Als der Werwolf nach einiger zeit antwortete, kam sie sich noch dümmer vor.

    e-es tut mir leid...

    sie schien wohl ein Magnet für Personen mit schlechter Laune zu sein, erstmal der Vampir und dann der Werwolf, jap, zu viel freude brachte Karma.

    Plötzlich sprach er sie auf den Vampir an, er schien etwas gegen andere Fabelwesen zu haben, zumindest gegen Vampire.
    Sie wusste nicht so recht, was sie nun sagen sollte, natürlich war sie nicht irgendwie in schwierigkeiten geraten.

    N-nein, ich h-habe sie nur getroffen...

    antwortete sie ihm, aber es ging nun nicht um sie, ihm auf sein problem anzusprechen schien ihr aber eherunerwünscht, es war wohl momentan nicht der richtige Zeitpunkt dafür, es tat ihr leid, einen gleichgesinnten in dieser verfassung zu sehen, bisher war sie nur zwei Fabelwesen begegnet, doch sich hatte bereits im Eingang andere gerochen.
    Sie kannte sich gar nicht in diesem Internat aus, sie war ja schliesslich das erste mal hier, und somit kannte sie auch keine einzige Person hier, zumindest noch nicht.

    B-bitte sei mir n-nicht böse...

    machte sie eine kurze Pause um darüber nach zu denken, wie sie es nun formulieren sollte.

    a-aber... wieso b-bist d-du traurig? i-ist irgendwas p-passiert?

    Fehler schleichten sich oft in ihre Worte ein, sie beherrschte diese Sprache ebenso wenig wie die kontrolle über ihren innerlichen Wolf.
    Es würde ihrem gegenüber wohl ziemlich schwer fallen, sich erneut wieder zurück zu verwandeln, er sah nicht gerade alt aus, aber nicht jeder musste so unnütze sein, wie sie es war.
    Vielleicht beherschte er seinen Wolf ja doch, aber für einen neuankömmling, was dies anging war es sehr schwierig.
    Yoko hatte so etwas schon einmal erlebt.

    Nani ga okita nodarou ka?

    Gedanklich merkte sie nicht, wie ihre Gedanken immer noch mit ihrer Heimatssprache sprachen. Reden tat sie nur manchmal ausversehen etwas Japanisch, übersetzt bedeuteten die innerlichen Fragen der Jungen Werwölfin nur 'was war nur vorgefallen? '.
    Eigentlich war es ja auch wiederrum egal, wie sie dachte, da es immer noch ihre sache war, in welcher sprache sie nach dachte, aber vielleicht färbte es ja auf ihre worte ab? das durfte nicht passieren, wie das Mädchen vorhin darauf reagiert hatte war ja schon genug...
    Sie nahm es dem Jungen nicht übel, das er etwas unfreundlich und genervt war, immerhin schien es einen guten Grund dafür gegeben zu haben. Und das die Japanerin da einfach einmischte war ja auch schon genug.

    Eigentlich hatte sie nicht vorgehabt, auf das Internat zu kommen und letztendlich einen schock zu bekommen, da es noch andere Fabelwesen hier gab.
    Yoko hatte jedoch einen Vampir alleine gelassen ohne jegliche Aufsicht, das könnte ja auch noch was werden, auch wenn das Mädchen kein Kind mehr war, sie war gefährlich, vampire geraten ja auch gerne mal ins Blutrausch.

    [bei Varyn]


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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Ins Nichts   Sa Mai 14, 2011 9:54 am

"Määäh"
"Nein."
"Hää? Warum nein?"
"Weil ich nicht will."
"Was willst du nicht?"
"Na Määähen."



Nur noch kurz stand er bei ihr und schon war er wieder weg. So schnell wie es gekommen war, war es auch wieder vergangen. Die kurze Beziehung, wenn man es so nennen durfte war vorüber, aber Nelami würde sich auf ein Zweites einlassen. Jedoch würde er sie kommendes Mal nicht so leicht in Beschlag nehmen können. Sie grinste und lehnte sich gegen die Tür, die er aufgeschlossen hatte zuvor. Nun stand er am Fenster und schlug vor das Zimmer der Schwarzhaarigen zu besuchen. Sie hätte die Augen verdrehen können, aber sie tat es nicht.

"Zimmer? Neee.
Es ist besser ich bekomme es fast gar nicht mit, das ich mit irgendwelchen Menschen zusammen in vier Wänden leben muss. Besser ist die schnarchende, arrogante, Badezimmer besetzende und eingebildete Bande erst später kennen zu lernen. Ich mag weibliche Wesen, aber ich muss nicht mit ihnen zusammen leben. Am liebsten würde ich in irgendeinem Hotel leben, mich jeden Morgen vom Zimmerserves vollstopfen lassen und fett werden. Dann würde ich von einem Sprungbrett runter springen und ein Schwimmbad fluten.
Alles besser, als solche Leute kennen zu lernen, mit denen ich noch ewigst ausharren muss. Im übrigen; Hat sich der Rest von deinen Zimmergenossen in die Mädchenbetten verkrümelt oder sind die alle noch im Stau? Mhm.
"


Das war mehr, als sie eigentlich erzählen wollte, aber egal.
Nelly sah zu, wie Takara sich zusammen rollte in der Tasche. Nelly hob die Tasche hoch und zuckte dann mit den Schultern. Eine Alternative fiel ihr nicht großartig ein.

"Schwimmen gehen oder so. Ich glaube hier gibt es irgendwo einen Pool.
Also ich weiß es nicht, aber glaub es. Bei einem nächtlichen Ausgang bin ich mal in einem gelandet. Kurz darauf war ich in meinem Zimmer, glaub ich jedenfalls. Naja. Schwimmen, Eis essen, nichts tun, gammeln, Mitschüler nerven, die Stadt unsicher machen, Lehrern Streiche spielen, die neuen Mitschüler verwirren, Telefonstreiche, brav rumhocken oder einfach nur lächeln und Winken. Such dir was aus.
"


Solange es nicht der Besuch in meinem dummen Zimmer ist, dachte sie und näherte sich ihm. Sie drückte ihm einen Kuss auf die Wange, der schon länger als einen oder zwei Augenblicke anhielt und zog ihn dann mit sich aus dem Zimmer. Auf dem Flur kam ihr der Schulrummel wieder entgegen. Schüler rannten rum mit und ohne Koffer. Alles war ein Chaos und Nelly und Troy standen mitten drin - na super und was nun?


{bei Troy - Jungshaus}
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Ins Nichts   Mo Mai 16, 2011 12:19 pm

Mit interessierten Blick beobachtete Morrigan den rothaarigen Werwolf, der sich sichtlich bemühte, die Kontrolle zu behalten. Sie roch fast seine schlechte Laune und seine Aggression. Sehr wahrscheinlich konnte er sich bald nicht mehr zügeln. Für den Bruchteil einer Sekunde sah die Vampirin eine Pranke. Ein Mensch hätte es niemals gemerkt, doch da sie sich gerade auf ihn konzentrierte, fiel es ihr sofort auf. Für einen Moment entgleisten seine Gesichtszüge, bevor sie sich...entspannten? Etwas daran kam ihr falsch vor, jedoch wollte ihr nicht einfallen, was. Kurz darauf fing er an zu sprechen, reichlich gequält wie es sich anhörte. Dann griff er geradezu besitzergreifend nach dem Handgelenk von Maruschka. Aha. Sie wurde einwenig an Nelami erinnert, als sich das Mädchen losriss und eindeutig wütend anfing, in anzufahren. Die Irin verkniff sich ein böses Lachen, als sie den geschockten Gesichtsausdruck des Jungen sah.

"Ich bin ganz neu an diesem Internat. Keine Ahnung wer 'Yoko Chiaki' ist."

Sie zuckte kurz mit den Schultern. Der zweite Werwolf, der bis dato geschwiegen hatte, meldete sich nun zu Wort. Anscheinend hatte er auch bemerkt, dass der Rothaarige kurz davor war, die Kontrolle zu verlieren, weswegen er ihm vorschlug, schon einmal vorzugehen. Er schubste ihn mehr aus der Tür. Als diese kurz darauf geschlossen wurde, lauschte sie in jene Richtung, um nichts davon zu verpassen, was sich diese beiden Köter zu sagen hatten.

"Kein Problem, mir ist es eigentlich egal, wo ich schlafe."

Das die Vampire eigentlich nicht schlief, brauchte sie ja nicht zu wissen. Ihre Aufmerksamkeit war mehr auf die sich zuspitzende Situation vor der Tür gerichtet. Der Rothaarige - wie sie es seiner Stimme entnehmen konnte - fuhr den anderen so laut an, dass vielleicht sogar die Menschen etwas davon mitbekommen könnten. Es wunderte sie nicht, als die Tür kurz darauf mit einem Ruck aufgerissen wurde. Jedoch kam niemand herein, sie hörte aber, wie der zweite Werwolf langsam die Wand hinunterrutschte und etwas in einer fremden Sprache murmelte. Nett hörte es sich jedenfalls nicht an. Ihre Augen huschten von der Tür zu ihrer Zimmergenossin und dann wieder zur Tür, bevor sie ein weiteres Mal bei Maruschka landeten.

"Und, wie lange bist du schon auf dem Internat?"

fragte Morrigan, um das drückende Schweigen zu brechen. Es war die erste Frage, die ihr einfiel, die sie aber trotzdem ruhig aussprach. Zwar kreiste der Großteil ihrer Gedanken immer noch um die Szene, die der Rothaarige hingelegt hatte, aber eigentlich hätte sie damit rechnen können. Werwölfe und Vampiren vertrugen sich eben nicht. Punkt.

[Bei Kagami, Madeline, Maruschka und Yuuto]
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Kagami

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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Ins Nichts   Mo Mai 16, 2011 2:34 pm

    Das der rothaarige Werwolf unter der Anwesenheit der beiden Vampire sehr gestresst war konnte Kagami förmlich riechen dazu musste Kagami nicht zu ihm sehen, weshalb er auch nicht bemerkte das Varyn für einen Moment seine Kontrolle verlor und eine Wolfspranke zum Vorschein kam als dieser plötzlich zu dem Menschen Mädchen lief und sie besitzergreifend am Arm griff und meinte sie sollen gehen. Unauffällig folgten die Augen des jungen Vampires dem billigen Köter, als das Mädchen ihn von sich schubste und meinte sie würde bleiben grinste Kagami für den Bruchteil einer Sekunde, doch schnell verschwand das grinsen wieder als sich plötzlich der schweigsamere Wölfchen zu Worte meldete und den anderen aus dem Zimmer schubste, hinter ihnen schloss sich die Tür und so blieben zwei Vampire, der stinke Geruch von nassem Köter und zwei Menschen in einem Raum zurück. Schweigsam wand Kagami seinen Blick zur Tür verkniff sich dabei ein grinsen über die Leichtsinnigkeit dieser beiden Werwölfe, durch die geschlossene Zimmertür konnte man nur gebrochene Worte verstehen, wäre man ein Mensch, doch durch die Tatsache das Kagami ein Vampir war konnte er alles genausten verstehen, die die an den beiden vorbei liefen und sich im oberen Stock befanden konnten sie natürlich auch verstehen, diese eingebildeten Menschen würden sich nun bestimmt über die Wortes des Werwolfes schlapp lachen oder sich fragen was er damit meinte. Es war doch immer wieder aufs Neue lustig irgendwelche Köter aggresiv zu machen, die Bekanntschaft welche einer der Werwölfe mit der Wand machen müsste konnte man bestimmt im gesamten Gebäude erkennen, kurz daraufhin schlug sich die Tür auf und man konnte den soeben noch ruhig sitzenden Japaner langsam die Wand hinunter rutschen sehen, welcher wütend etwas auf japanisch nuschelte, wenn Kagami sich nicht täuschte nannte er seinen Freund soeben 'vollidiot' das wurde ja immer besser, die beiden Wolfis haben sich von einander getrennt und nun waren Morrigan und Kagami mit den Menschen alleine. Jedoch schien Morrigan alles andere als auf ein Festmahl mit den Mädchen als Speise zu stehen, na und wenn schon. Dann würde Kagami eben warten bis sie weg war. Er würde sich zuerst die Freundin der beiden Werwölfe schnappen und danach... Ob er es wirklich übers Herz bringen könnte Madeline jetzt noch zu töten? Gedankenverloren blickte der Japaner einen Moment zu Morrigan, konnte er sie nun töten oder nicht? Hier gab es eine grosse Auswahl, aber moment mal... Er kannte seine Zimmergenossen noch gar nicht, wenn er Glück hatte waren es zwei solche Streber oder Machos mit welchen er locker fertig wurde, es wäre genial wenn einer der beiden dann meinte auf dem Schulhof herum laufen zu müssen. Als die Stimme der Vampirin ihn plötzlich aus seinen Gedanken riss, was sie gesagt hatte wusste der Japaner selbst nicht, sein Blick wanderte wieder zu dem Werwolf Jungen, ob mit ihm alles okey war? Er konnte diese billigen Köter zwar nicht leiden und fand sie alles andere als symatisch aber trotzdem, irgendwie tat der Rüde ihm auch Leid, wieso mussten diese dämlichen Köter auch immer wieder miteinander streiten? Sie waren doch keine Tiere... Bei diesem Gedanke verdrehte Kagami innerlich seine Augen, die würden wohl nie erwachsen werden...

    "Alles okey?"


    Innerlich hoffte der Japaner das der Köter dies nun nicht als provokation ansah. Man dürfte ja wohl fragen, das Morrigan sich dafür nicht sonderlich interessierte verwunderte Kagami relativ wenig, was sollte sie auch die Gefühle der Werwölfe interessieren? Seinen Blick immer noch auf dem ihm noch unbekannten Werwolf gesetzt ignorierte er gekonnt die Gespräche der Mädchen, was sollte er denn bitteschön grossartiges dazu sagen? Er und Nelami hatten nie solche Gespräche, sie sprachen imemer von verschiedenen Dingen die die beiden interessierten...okey eigentlich sprach hauptsächlich Nelami aber das war ja auch egal, das lag wohl daran das Kagami nicht so der grosse Redner war wie Nelami. Mit zögernden Schritten näherte er sich dem Werwolf blieb jedoch sicherheitshalber im Türrahmen stehen, nicht das dieser letztendlich ihm angreifen würde.

    "Watashi wa sore o tasukeru koto ga dekinai anata no yūjin wa hontō no bakadesu... (Ich kann mir nicht helfen, aber dein Freund ist ein echter Idiot...)"


    Meinte der Japaner Schulter zuckend, dies jedoch extra auf seiner Heimatssprache der er einerseits annahm das der Werwolf aus Japan stamm da dieser gerade eben noch auf japanisch fluchte und damit das Mädchen welche sich als Maruschka entpuppte ihn nicht anfuhr. Aber wie er die Werwölfe kannte war der welcher immer noch auf dem Boden sass und trüb zu Boden blickte ebenfalls wütend auf seinen Freund. Kagami war dem nicht so irgendwo fand er das ganze auch urkomisch, andererseits fand er dies auch ziemlich nervig und irgendwo im niergendwo tat ihm auch aus einem unerfindlichen Grund - vielleicht war dies ja noch ein überbleibsel seiner Menschlichen Seite, die wohl eher weniger Vorhanden war - Leid.
    Eigentlich ging Kagami hauptsächlich zu dem Köter weil er keine Lust mehr hatte den Mädels beim Quatschen zuhören zu müssen und anders ihm noch langweiliger wäre als es ohnehin schon war...


[Bei Yuuto]

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Varyn

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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Ins Nichts   Mo Mai 16, 2011 3:51 pm


du bist nie allein, der Schatten holt dich immer wieder ein
er reißt dich nieder, in vollem Lauf.


MUSIK AN | MUSIK AUS



Irgendwie war da ein Schmerz, der nicht gehen wollte. Er saß mitten im Herzen und mit jedem Schlagen des Selbigen wurde das Leid in warmen, blutroten Wogen durch seinen Körper katapultiert, bis es jede einzelne Zelle erreicht und mit dem Schmerz vergiftet hatte. Varyn hatte der Wölfin kaum mehr zu gehört, nachdem sie gesagt hatte, dass sie die Vampirin nur zufällig getroffen hätte. Die Lider des weißen Wolfs waren geschlossen und er kam sich vor, als wäre er ein altes, weises, schmerzerfülltes Tier, dass sich in seine Heimat, den Wald zurückgezogen hatte um zu sterben. Wabbernde Nebelschwaden zogen in seinem Kopf die Runden und ließen nur hier und dort einen Blick auf das Wesentliche wenden. Der Werwolf spürte, dass ganz und gar nichts gut war. Eigentlich hatte er alles kaputt gemacht, was je da war.
Er hatte Maruschka, die Person, die er nie hatte hergeben wollen, wütend gemacht. Und Yuuto, sein bester Freund, für den er immer da sein wollte gegen die Wand gepresst. Aber wieso hatten sie denn auch kein Verständnis? Maru, okay, sie wusste nicht einmal, dass er ein Werwolf war. Nicht, dass sie sich gerade jetzt in diesem Moment - Varyn zitterte bei dem Gedanken und presste seine Augenlider aufeinander - in einem Raum voller Vampire befand. Aber Yuuto? Hatte er denn so wenig Interesse daran Maurschka zu schützen, wenn er selbst, also Varyn verhindert war? Sie war doch auch seine Freundin, oder nicht? Das der Rothaarige überreagiert hatte war ihm klar, aber in dieser Situation hätte es keine andere Möglichkeit gegeben besser zu agieren. Hätte er Yuuto lieb und ruhig darum gebeten dort zu bleiben, hätte er doch sicherlich mit einem Gegenargument gekontert.
In diesem Moment fühlte sich Varyn vollkommen verlassen, ganz gleich ob direkt vor ihm ein weiterer Werwolf stand oder nicht. Er kannte das Mädchen nicht und ihm war gar nicht danach sie jetzt kennen zu lernen. Er wollte laufen, ganz weit weg von hier und all das hinter sich lassen. Am besten nie wieder einen Gedanken an alles verschwenden, was vor einigen Minuten geschehen war. Wieder begann sein Körper zu zittern. Es bahnte sich ein Heulen an, dass langsam seine Kehle hinaufrollte. Der weiße Wolf hob seinen Kopf in den Nacken. Seine Leftzen waren bereit den Laut von sich zu geben. Liegend, mit zum Himmel gestreckten Kopf lag er da und gab ein langezogenes, wehmütiges Heulen von sich, dass noch bis in weite Ferne zu hören sein würde. All das musste raus, all der Schmerz, all das Leid, all die Ungerechtigkeit, mit der er behandelt wurde. Das war nicht fair, nichts war fair und erstrecht nicht, dass er nun hier allein hockte, während alle anderen ihren Spaß mit Maruschka haben durften. Sie sollte ihm gehören und niemandem sonst. Varyn nahm sich ja auch nicht einfach alles, was ihm über den Weg lief. Mit schaurigen Bildern durchliefen ihn Zukunftsvisionen; Maruschkas Zimmer wie es vor ihm lag, als er am Abend in der Tür stand. Ein Blutbad ohne gleichen. Das Bett, die Wände, alles voll von der dunkelroten Flüssigkeit. Auf dem Boden der Vampir, den er gesehen hatte. Maruschka auf seinen Knien. Ihr letzter Blick, der sich zu Varyn aufwand. Ihre Lippen, die ihre letzten Worte hauchten und dann den letzten Atemzug von sich gaben. Yuuto, der plötzlich neben ihm auftauchte und nur zusah - nichts tat. Dieses Bild und all seine Emotionen steckten in dem Ruf des weißen Wolfs, der in einem letzten, kläglichen Laut verstummte.
Noch immer hatte Varyn seine Augen geschlossen und als er sie aufschlug, wanderte sein Blick zu der Werwölfin, die noch dort stand. Er würde ihr nicht verraten, was geschehen war. Um keinen Preis.

{ bei Yoko | Wolfsgeheul }
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Yoko
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Ins Nichts   Mo Mai 16, 2011 4:57 pm

    Traurigkeit um geht den Frieden
    doch kann diese verfliegen,
    liebe und hass sind gleich gesinnt
    doch was, wenn dies niemanden gelingt?

    Ein weisser Wolf, welcher von schmerz verfressen werden würde, und sie konnte nichts dagegen tun, sein Mund blieb verschlossen wie seine Augenlider.
    Es war traurig dies mit ansehen zu müssen, niemals hätte sie gedacht, mitleid mit einem anderen Fabelwesen haben zu müssen, war sie nicht doch egoistisch gewesen?

    Einfach so nach zu fragen, wieso er von Trauer umgeben war? wieso hatte sie es sich nicht denken können?
    würde er wütend auf sie werden, wenn sie versuchen würde, seine Traurigkeit weg zu trösten?

    Ein schwarzes Loch würde sich noch nicht einmal mit millionen von liebenden Menschen oder Glück verschliessen lassen...
    Ihr blick wurde immer trauriger und unsicherer, sie wollte etwas tun, wusste aber noch immer nicht wie, der klang seiner Wolfsstimme setzte sich in ihren Gedanken fest, wie ein Blutsauger es am losen Fleisch eines Menschen tun würde.

    Einmälig verstand sie, das er sich nicht von worten trösten liess, sie würde zwar nicht erfahren, was vorgefallen war, doch sie würde vestehen, was der stein in seinem herzen war.

    Ihr blick schweifte über den weissen, sie könnte es niemals in worten beschreiben, wie er sich nun fühlte.
    Doch sie konnte es verstehen, in ihrer vergangenheit waren schreckliche dinge geschehen, sie wusste nicht wer, oder was der Junge war, noch ob er nur so tat, doch sie fühlte sich dafür verantwortlich, auch wenn sie kaum etwas damit zu tun hatte.

    Sie musste nun nach Mut suchen, doch wo was sie es?

    Sie wusste nicht, was zu tun war, wie denn auch? sie wusste nicht, wie es zu tun war, oder wer es zu tun hatte, aber sie würde es versuchen müssen, sie würde etwas versuchen müssen...
    Auch wenn Yoko eigentlich sehr schüchtern war, feige war sie nie!

    Mit langsamen und unauffäligleisen schritten näherte sie sich dem grossen, auch wenn er sie nun zerfetzten oder schwerstens verletzen konnte, vielleicht brachte es was.
    Ihre schritte waren sehr leise, so dass noch nicht einmal der beste Werwolf es laut hörte, im nächsten moment suchte sie schon nach ihren worten.
    Sie ging neben dem Werwolf in die hocke und fing an diesem über das weisse Fell zu streicheln, dies tat ihre Mutter früher immer, als sie traurig war, vielleicht brachte es was?...

    Mit den gedanken, das er sie gleich mit seinen gewaltig grossen Pfoten wegschlagen und mit seinen riessigen und scharfen Reisszähnen zerfetzten würde, sah sie den Wolf entgegen, sie wusste in dem moment selbst nicht, was sie da tat, doch sie wusste, das es etwas bringen sollte.

    Zumindest in ihrer Fantasie war es gut für den Wolf, sanft wie ihre Hände waren strich sie ihm über das Fell, war es das falsche? oder war es für ihn eine gute methode, sich aus dem gefängniss der traurigkeit und der wut zu befreien?
    Er schien eher traurig als wütend, so wie er aus dem raum gerannt kam schien es so, als hätte er mit jemanden gestritten, man hatte wütende Worte fallen hören, diese von seiner Stimme.
    Dies war auch der grund, weswegen sie ihm gefolgt war, sie hatte es an seinem Ton gehört, es war wohl eine schreckliche sache geschehen.
    Er wollte es ihr anscheinend nicht verraten, genauso wenig wie er es wohl vorhatte. Sie würde ihm nicht weiter stören wollen, doch musste sie ihm helfen, beide hatten das gleiche Schicksal, sie waren keine Menschen mehr, ob der Junge einmal einer war wusste Yoko ebenfalls nicht, sie waren Fabelwesen, welche mehr als nur Abnormal waren.
    Sie fühlte sich mit schuldig, wieso war sie nicht da gewesen? sie würde es dann viel besser verstehen... doch momentan war alles für sie fremd, nicht nur der Wolf vor ihr welchen sie gerade versuchte zu trösten, mal ganz von der tatsache abgesehen das er eigentlich ein Mensch war, die ganzen Personen an der Schule waren ihr fremd.

    Was sollte sie ihm nun sagen? das es ihr leid tun würde, das er sich so fühlte? nein, er kannte ihre vergangenheit nicht, er würde behaupten, sie hätten davon keinerlei kenntnisse.
    Sie blieb einfach still und sah etwas abwesend in seine richtung, eigentlich sah sie nur auf ihre eigene Hand...

    [Bei Varyn | denkt nach | neben Varyn]

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Madeline

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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Ins Nichts   Mo Mai 16, 2011 6:01 pm

Auffallend verhielt sich dieser Rothaarige, welcher erst total angespannt wirkte und im nächsten Augenblick jedoch total ruhig. Hatte er Tabletten oder Drogen genommen, die gerade auf ihn einwirkten? Was auch immer es war, er sollte mehr davon nehmen, denn als der zweite Typ ihn aus dem Zimmer nahm und die Tür hinter sich schloss, hörte Madeline nur Bruchstücke der heißen Diskussion, die sie im Flur des Mädchenwohnhauses durchführten. Einen besseren Ort hätten sie sich auch nicht aussuchen können, was auch immer der Grund des heftigen Streites war. So konnte ja auch jeder der hier im Zimmer war mithören. Worum es wirklich ging da draußen, ging ihr jedoch ab, da sie sich wieder Maruschka – so hatte sie sich vorgestellt – umwandte, welche vorhin total aufgewühlt reagiert hatte. Die Lippen verzogen sich zu einem leichten Lächeln – zumindest versuchte sie es, bis sie irgendein lautes Gerumpel zu hören war. Was ging da vor sich? Ob sie sich vor dem Ankommen von Madeline, Kagami und Morrigan schon gestritten hatten? Es ist gut, dass sie wenigstens raus gegangen sind, aber wirklich viel gebracht, hat es ja auch nicht, denn mitbekommen hatten sie es trotzdem alle. Vielleicht hatte der Rothaarige ja Aggressionsprobleme oder sowas. Damit kannte sich das Mädchen ja nicht gut aus, vielleicht sollte sie im Internet reseachieren und anschließend ihre Hilfe anbieten. Falls sie irgendetwas rausfinden würde…
Der schwarzhaarige Junge von vorhin öffnete erneut die Tür und trat wieder ein, sagte jedoch nichts außer irgendetwas Unverständliches. Wurde er verletzt? Aufgeregt blickte die Finnin zu Morrigan, anschließend wieder zu dem Jungen.

“Oh man, geht’s dir gut?“


fragte Madeline besorgt den Jungen, welcher nichts sagte und seinen Kopf senkte. Sie wollte zu ihm und sich um ihn kümmern, doch was wenn es ihm nur unangenehm wäre? Schließlich konnte es auch sein, dass er den Rothaarigen an die Wand geschlagen hatte. Sie wusste es ja nicht, es wurde geheim gehalten. Die Wut strahlte förmlich aus dem noch unbekannten Jungen. Warum auch immer die so plötzlich gestritten haben. Die Aufmerksamkeit des Mädchens wurde auf Kagami gerichtet, welcher irgendetwas auf Japanisch daher laberte. Zumindest vermutete sie, dass es Japanisch war, da es ja irgendwie so klang, oder? Er hatte zuvor ja gemeint, er sei Japaner. Verwirrt blickte sie zwischen den Beiden hin und her. Das Gespräch zwischen Morrigan und Maruschka entging der jungen Dame, dafür war sie zu aufgewühlt, was hier gerade passiert war. Schließlich kam das ja nicht jeden banalen Tag vor, stimmt’s? Unschlüssig, was sie jetzt tun und reagieren sollte, stand sie weiterhin im Raum. Die Anspannung stand zum Greifen nahe.

“Ist er… weg?“

stellte sie in den Raum, fixierte ihren Blick jedoch auf den Schwarzhaarigen, bis ein leises Heulen zu hören gab. Abrupt drehte sich Madeline zum offenen Fenster um und ging auf es zu. Kurz hinausgespäht und die Gegend durchsucht, hatte sie doch nichts auffälliges gefunden, drehte sich so wieder um und lehnte sich gegen die Fensterbank. Das war doch nur ein Hund, oder? Vielleicht sollte sie nachfragen, ob es hier Wölfe gab. Doch irgendwie hatte sie das Gefühl, dass man sie dan auslachen würde – hier? Wölfe? Das war nur ein Hund. Mehr nicht.



{im Zimmer von Morrigan und Maruschka mit den beiden & Kagami & Yuuto}
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Maruschka

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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Ins Nichts   Mo Mai 16, 2011 7:49 pm

    In dem Moment in dem Varyn das Zimmer verließ hätte Maruschka fast anfangen können zu heulen. Es tat ihr jetzt schon so leid. Doch sie wollte noch immer nicht hinterher rennen. Die Art und Weise, wie besitzergreifend Varyn sich benommen hatte, hatte ihr gar nicht gefallen. Außerdem war es ja jetzt Yuuto, der dem anderen Jungen hinterherlief. Was aber auch nur in einem anscheinend ziemlich handfesten Streit endete - was man an dem Aufprall eines der Jungen an der Wand erkennen konnte - , von dem Maruschka nur Bruchstücke verstand aus denen sie auch nicht sonderlich schlauer wurde, da es nur vereinzelte Silben oder Buchstaben waren.

    Jetzt wurden aber auch schon Maruschkas Fragen von Morrigan beantwortet, während der komische andere Junge, der sich noch nicht einmal vorgestellt hatte, zu Yuuto gesellte. Das wollte Maruschka jetzt auch machen. Nein halt, Maruschka wollte eigentlich Varyn hinterherrennen. Doch jetzt zwang sie sich eisern stehen zu bleiben und das Lächeln beizubehalten, das man sonst nur sehr schwer aus ihrem Gesicht wischen konnte.

    "Ich bin jetzt seit genau einem Jahr hier. Das hier ist also mein zweites. Das ja schon sehr gut angefangen hat."

    Den letzten Satz flüsterte sie mehr zu sich selbst, während sie einen besorgten Blick zu Yuuto warf. Dann ertönte auf einmal ein leises Heulen, bei dem es Maruschka eiskalt den Rücken hinunterlief. Auch wenn sie Hunde und Wölfe eigentlich nicht leiden konnte. Irgendwie kam es ihr so vor, als würde sie dieses Heulen kennen und einen Moment lang sah sie Varyn direkt vor sich. Aus irgendeinem absurden Grund war er es in Maruschkas Vorstellung, der als Wolf den Kopf zurück warf und dieses Heulen ausstieß. Doch in seinen Augen konnte man noch immer den rothaarigen Jungen sehen, den Maruschka so sehr mochte und den sie gerade eben sehr verletzt hatte.

    Mit einem Kopfschütteln vertrieb sie diese Gedanken und die Vorstellung. Varyn, ein Wolf, nein. Das war ja wohl unmöglich. Schließlich gab es sowas wie Werwölfe nicht. Und selbst wenn es solche gäbe, dann wäre es Maruschka doch aufgefallen. Schließlich kannte sie den Jungen jetzt schon ein ganzes Jahr lang. Einen Moment lang dachte Maruschka lächelnd an ihren allerersten Tag hier auf dem Internat. Doch dann riss sie sich wieder zusammen und blickte zu Madeline und Morrigan.

    "Und was habt ihr jetzt noch so vor?"

    Fragte sie die beiden, wobei sie noch einmal einen Seitenblick auf Yuuto und den anderen komischen Jungen warf, dessen Namen sie ja noch immer nicht kannte.


[bei Morrigan und Madeline im Zimmer | davor Yuuto und komischer anderer Junge *g*]
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Yuuto

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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Ins Nichts   Di Mai 17, 2011 10:19 am

Der Geruch der Vampire wurde stärker, anscheindend kam einer näher, seine Schritte verrieten ihn.
Es war der jüngere von ihnen, der, der sich die ganze Zeit still gehalten hatte, klar er würde sich nun über ihn lustig machen, was erwartete man auch sonst.
Er sprach ihn an.
War das nun Einbildung, oder schwang da ein Hauch Mitleid in seiner Stimme? Nein, sicherlich nicht.

"Anata wa Varyn ni handan suru kenri wa nai, anata wa kare o shiranai... (Du hast kein Recht über Varyn zu urteilen, du kennst ihn nicht...)"

Sein Kopf hob sich, er blickte den Vampirjungen kurz an, ehe er sich vom Boden erhob und sich die Kleidung zurecht strich.
Madelines Worte vernahm er zwar, aber er wollte nicht weiter darauf eingehen, die Mädchen würden es ja sowieso nicht verstehen.

"Karera wa hontōni, kyūketsuki ni kyōmi o motte ita baai, toshite mite inai... (Und tu nicht so, als ob es dichwirklich interessieren würde, Vampir...)"


beide Sätze seitens Yuuto klangen nicht sonderlich laut oder agressiv. Es störte ihn nicht wirklich, das der Japaner seinen noch-Freund beleidigt hatte. Varyn benahm sich gerade wie ein Idiot, und das viel sogar einem Vampir auf. Wie erbärmlich.
Seufzend wand er sich von Kagami ab, und lies seinen Blick kurz über Maruschka und das andere Vampirmädchen schweifen, und dann auch über das andere Menschenmädchen.
Die Erkenntnis die ihn bereits vorher traf, kam auch jetzt nicht zu kurz. Alleine hätte er keine Chance gegen zwei Vampire...

[Bei Kagami vor Maruschkas Zimmer]

••••••••


Erstcharakter von Troy


Zuletzt von Yuuto am Di Mai 17, 2011 2:08 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Varyn

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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Ins Nichts   Di Mai 17, 2011 11:09 am


MUSIK AN | MUSIK AUS



Bei der ersten Berührung des Mädchens zuckte der weiße Wolf zusammen. Er hatte sie kaum näherkommen gehört, doch so oder so, dass sie ihn anfassen würde, dass hatte er nicht geglaubt. Obgleich es ihn störte, öffnete er nicht die Augen, sondern versuchte sich zu kontrollieren. Er spürte ihre Anspannung. Fürchtete sie sich vor ihm?
Ihre Hand glitt über das weiße Fell des Rüden und seine angespannten Muskeln begannen sich zu entspannen. Dies war die erste zärtliche Berührung - Umarmungen ausgenommen - die er seit mehreren Monaten erfahren hatte. Es war die Art der Berührung, nach der er sich schon seit zwei Jahren sehnte und die ihm nie zuteil wurde. Er hatte immer gehofft irgendwann mit Maruschka zusammen in der Natur zu liegen und ihr über den Kopf streicheln zu können, der auf seinem Bauch lag. Dieser Wunsch, diese stille Sehnsucht, die er nichteinmal Yuuto mitgeteilt hatte, hatte sie nie erfüllt. Und nun, nun lag er hier, mitten im Wald bei einer wildfremden Heranwachsenden, die ihm über das Fell streichelte. Wäre sie nur Maruschka...

Der Wolf bewegte sich, schlang seinen Körper um den Leib des Menschen, so dass sein Kopf ihre Füße berührte und seine Rute neben ihren Beinen lag. Wenn sie wollte, konnte sie sich gegen seinen Rücken lehnen. Eigentlich wollte er das alles gar nicht, doch er hoffte, dass es seine Gedanken ablenken würde. Weg von allem, was geschehen war. Zurück zu seinen Träumen und Wünschen, ohne Acht auf die Realität zu legen. Es funktionierte, doch nur wenige Augenblicke später kreisten seine Gedanken schonwieder um Maru. Vielleicht hatte sie ja mit der Fremden den Platz getauscht und wenn er nur hinsah, würde sie dort stehen? Varyn ließ seine Augen geschlossen. Er wusste, dass würde nicht der Fall sein. Vielleicht niemals. Er hatte verloren, schon am ersten Tag des neuen Schuljahres. Des letzten Schuljahres...
In menschlicher Gestallt hätte er nun mit den Tränen gerungen. Ein Glück, dass Wölfe soetwas wie Tränen nicht besaßen. Der Werwolf wollte wieder laufen. Weg von hier, weg von dem Mädchen, dass ihm so gut tat, einfach nur, indem sie ihn berührte. Weg von dem Baum, dem er die Rinde zerstörrt hatte um seine Aggressionen zu verlieren. Weg von dem Wald, der so dicht neben dem Mädchenhaus stand, dass er in nur ein paar Sprüngen dort gewesen wäre. Ach, hätte er Maruschka doch schon alles erklärt. Wäre sie dann mit ihm gekommen? Wäre sie ihm gefolgt?
Immer, wenn die Hand der Werwölfin Varyns Fell erneut berührte, führte er sich schuldig und unwohl, doch er konnte nicht weg. Er schuldete ihr nun etwas, das war wohl das Schlimmste daran. Vielleicht auch, dass sie fremd war. Vielleicht, dass er sich wünschte, dass sie Maruschka wäre. Was sollte er einer Fremden sagen, die er loswerden und gleichermaßen an Ort und Stelle behalten wollte? Er hätte ja mit dem Gedanken gespielt ihr mit der Zunge über das Gesicht zu schlecken. Dies war ein weiterer Traum von Varyn. Eine Sache, die er nur zu gern mit Maruschka tun würde, doch es kam ihm unpassend vor und er wollte auch nicht den Kopf heben. Also lag er dort. Still, genießend. Und ein leises Winseln kroch zwischen seinen Lefzen hervor.

{ bei Yoko, rollt sich um sie herum | im Wald hinterm Mädchenhausl }
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Yoko
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Ins Nichts   Di Mai 17, 2011 1:57 pm

    Auch die übelste Traurigkeit kann vergehen....
    mit etwas glück...

    Yoko war im ersten Moment etwas überrascht, das der rothaarige sie nicht um gebracht hatte, vielleicht war es wirklich das, was er nun benötigt hatte?
    Seine Traurigkeit schien noch immer nicht weg gespült worden zu sein, wie denn auch? Irgendwie musste Yoko heraus finden, was es auf sich hatte.

    Es konnte immerhin nicht einfach ein kurzer streit gewesen sein, nein, es war etwas noch schlimmeres passiert sein, wurde er etwa hintergangen? er war sehr wütend gewesen, als er an ihr im Mädchenraum vorbei gehuscht war, um die Blonde welche sie einfach stehen hat lassen würde Yoko sich später kümmern, ihr verhalten der blonden gegenüber war auch nicht gerade freundlich.
    Sie würde später noch einmal hin gehen, um sich richtig zu entschuldigen, bevor es jedoch wieder ärger mit ihr geben sollte, würde sie sich um den Jungen kümmern, ihre Aufgabe war noch immer nicht erfüllt.

    Ihr blick wanderte über den kräftigen Körper des weissen und blieb an seinem Kopf stehen, war für ihm vielleicht die Zeit stehen geblieben, wie der Blick der Japanerin?
    Vielleicht gab es ärger mit seiner Freundin? was ziemlich logisch für Yoko klingte, wieso war er denn sonst im Mädchensaal?

    Hatte sie ihm betrogen? daher auch das geschreie, er hatte sicherlich nicht seine eigene Freundin oder ein anderes Mädchen ´Alter` genannt.
    Für Yoko baute sich das zerbrochene Bild nun zusammen...

    Kono shizukana, sore ga omoshiroi no shuruidesu... Shōnen wa to yoba reru?
    (Diese stille, es ist schon irgendwie komisch... wie der Junge wohl heisst? )

    schob es durch ihre Gedanken, sie kannte ihm gar nicht, und dennoch, er kam ihr so friedlich vor, egal was sie von ihm gehört hatte, er schien irgendwie friedlich.
    Auch wenn es für sie momentan richtig komisch war, das ein Junge so nah bei ihr lag, auch wenn es richtig unangenehm im ersten Moment war, auch wenn er kein kuscheliger Hund war, er war wie sie ein Werwolf.
    Er könnte Schwierigkeiten damit haben, sich zurück zu verwandeln wenn er nicht schon von Geburt an ein Werwolf war.
    Er müsste erwachsen sein, um sich perfekt zu beherrschen.

    Riyū wa... Naze, watashi wa zaiaku-kan o kanjiru nodesu ka? (wieso... wieso fühle ich mich so schuldig?)

    den Grund, den konnte sie sich selbst erfinden, es gab nämlich gar keinen Grund... war sie wirklich darin so vernarrt einem fremden Fabelwesen zu helfen? einem wesen, von dem sie nicht einmal wusste, was der Grund war, das er sich so benahm?
    Ja, sie wollte helfen, sie fühlte sich wohl so schuldig, da sie mit dem gedanken spielte, das sie daran schuld sein würde, wenn er sich zurück verwandelte und in diesem Moment ein Mädchen käme, welche sich als seine Freundin entpuppte.

    Ja, es war äusserst komisch. was sollte sie nur noch tun? wie würde sie seinen Namen heraus finden?

    Plötzlich kam er ihr noch näher, sie war nun richtig überrascht, normalerweise wäre sie doch rot um die Wangen herum geworden und würde ohnmächtig umfallen?
    Wieso jetzt nicht? weil er es brauchte, weil er diese Art von tröstung benötigte, weil er sonst ganz verzweifelt enden würde.

    Wirklich niemals hätte sie daran gedacht, letztendlich einem Werwolf hinter her zu kommen, dann im Gras zu sitzen neben einem völlig zerstörten Baum und einem gebrochenem Herzen, welches zu einem Werwolf gehörte, ein kurzes winseln vernahmen ihre Ohren, ihr blick schweifte zu dem Jungen, noch immer war er seelisch am ende.
    Doch sie merkte, das es ihm gut tat, diese Berührung war es, was er wollte. Doch er wollte es nicht von ihr, nein, sie konnte es regelrecht fühlen.
    Dann war sie eben zwar ein Ersatz, jedoch kein richtiger, für diesen Tag stoßen ihr wirklich viele Zufälle zu.
    Sie sah kurz in Richtung des Mädchenwohnhauses, sie hörte die Stimmen der leute, welche in einem Zimmer sprachen.
    Sie sprachen über einen Jungen, ein normaler Mensch hätte dies wohl nicht gehört, jedoch waren ihre Ohren besser als die eines Vampires, oder eines Menschen.

    hies der Junge Varyn? Es schien ein Vampir in dem Zimmer zu sein, so wie der andere ihn nannte.
    hatte der andere Werwolf es auch gehört?

    Yoko hoffte darauf, das sie bald den Namen des Jungen in erfahrung bringen würde, wie auch den grund, weswegen er so deprimiert war.



Zuletzt von Yoko am Sa Mai 21, 2011 1:54 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Troy

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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Ins Nichts   Di Mai 17, 2011 9:02 pm

Oh Gott, ihm viel gerade auf, wie viel Nelami doch sprechen konnte. Wie konnte man nur so viel und so lange Sprechen? Das würde ihm wohl nie ganz klar werden, auch wenn er sich nicht erklären konnte, warum sie nicht in ihr Zimmer wollte, war aber auch egal.
Schwimmen gehen? Das hieß in die Sonne gehen... ne, besser nicht.

"Hm, nein Schwimmen gehen ist nicht so mein Ding..."


Dann wurde er auch schon von Nelami auf den Flur gezogen, und die beiden ernteten seltsame Blicke von irgendwelchen Schülern.
Auch gut.

"Lass uns Schüler nerven"


gab er grinsend von sich und lies seinen Blick über die Vielzahl von Menschen schweifen, auf der Suche nach einem geeigneten Opfer.

"Ich locke sie an, und du schlägst zu"

weiterhin grinste er deutlich sadistisch und lies seinen Blick weiterhin durch die Reihen gleiten. Ja, in der Aufteilung war das gut, er lockt und Nelami schlägt zu. Andersherum könnte das für das Opfer fatale folgen haben...

"Die Frage die sich stellt ist ja, was wir mit ihnen anstellen?"

sein Blick wand sich nun dem Mädchen neben sich zu und er blickte ihr fragend entgegen. Es könnte zwar echt lustig sein, jemandem seine Zähne in den Hals zu rammen, aber das wäre nur lustig für ihn, und nicht für sein Opfer... oder Nelami...

[Bei Nelami / Flur]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Ins Nichts   Mi Mai 18, 2011 1:01 pm

Hau ab. Hau ab. Hau ab. Hau ab. Hau ab.

Ich will dich nicht sehen.



xx. Der Anfang;;_____________________________________________________________
Er lehnte betont lässig an einer Mauer der Schule, hielt eine Zigarette in den Fingern und hatte die freie Hand in der Jackentasche vergraben. Langsam ließ er den weiß-grauen Rauch aus seinem Mund aussteigen und grinste, als sein Blick auf ein Mädchen fiel, welches sich eben auf einer Bank nieder ließ. Sie kam wohl nicht mit ihrem Minirock klar und hatte bedenken einige Jungs würden ihr genau zwischen die Beine sehen. Er hätte lachen können, aber er tat es nicht. Er beherrschte sich und zog erneut an dem Stummel der Zigarette.
Die Asche rieselte zu Boden und er sah zu, wie die feinen Blättchen den Boden streiften und vom Wind über den Schulhof getragen wurde. Als er noch kleiner war hatte er die Kräfte erhalten. Die Kräfte des Werwolfes, die er noch heute in sich trug. Damals war er den Blättern nach gerannt, die über den Hof getragen wurden. Er hatte sie gejagt, gnadenlos, so wie auch heute seine Beute.
Er erinnerte sich an die Nacht, die er hinter sich hatte. Er dachte an den Geruch von Moos, Regen und feuchter Erde. Zu spät war er aufgewacht und zu spät hatte er sich fertig gemacht um hier her zu kommen. Viel zu spät war er angekommen, aber das war egal. Heute war einer dieser Tage, an dem kein Unterricht statt fand. Heute war ein freier Tag. Niemanden hätte es gestört, wenn er erst heute Abend gekommen wäre. Oder doch. Ja, doch ihn hätte es gestört.
Er hätte es sich nicht verziehen, wenn er erst Abends gekommen wäre, wenn fast alle Schüler schon da waren. Nein, er wollte alles im Auge haben und jeden Schüler genau unter die Lupe zu nehmen. Er hätte es sich nie verziehen einfach in eine Höhle voller Löwen zu laufen, nein. Aber der Türke hatte recht, hier waren Löwen, wenn auch nicht als Tier. Nein. Er spürte die Anwesenheit von etwas stärkerem. Etwas, das auch Zähne hatte, die es aber nicht zum Fleischzerteilen brauchte.

Der Junge ließ die Zigarette fallen und trat sie aus. Ein zerkrümmter Stummel blieb auf dem Boden zurück und ein kleiner Funke flammte noch kurz auf, bevor er vom zarten Wind erloschen wurde. Dealer, so nannte er sich selber, nahm seinen Koffer und lief auf den Eingang zu. Die Ansprache der Direktorin schien vorbei zu sein und die Aula war dem entsprechend nicht sonderlich voll.
Der Türke zog eine Hand in seine Tasche und warf von weitem einen Blick auf eine Pinnwand. Das sogenannte schwarze Brett. Einige Schüler drängelten sich davor herum und erschwerten ihm die Sicht. Er würde lieber warten, als sich einen Weg durch die Mengen zu bahnen, nur um seine alberne Zimmernummer heraus zu bekommen. Im Zimmer würde er nicht oft sein. Eher draußen oder irgendwo, wo ihn keiner finden konnte. Ansonsten würde er auf dem Schulhof stehen und warten. Auf Kunden warten. In dem Internat musste es doch Kundschaft geben, oder?
Er strich sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht und beobachtete das Treiben vor dem schwarzen Brett. Vielleicht bewegte sich in der Menge ein Artgenosse oder ein Vampir. Er war nicht umsonst immer auf alles vorbereitet und bei mehreren hundert Schülern musste es mindestens einen Rivalen geben, mindestens.


{ alleine ;; Aula }




Ich will dich nicht sehen.

Hau ab. Hau ab. Hau ab. Hau ab. Hau ab.
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Trianna

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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Ins Nichts   Mi Mai 18, 2011 7:12 pm

    In New York war es ganz anders als in Los Angeles. Trianna wusste immer noch nicht genau, wieso ihr Gefühl sie hierher gezogen hatte. Es war einfach die Intuition gewesen, die sie überzeugt hatte sich an diesem Internat anzumelden, in dessen Eingangshalle sie jetzt stand. Ihr Blick glitt über die Gesichter der anderen Schüler, verweilte aber nie lange auf einem bestimmten. Man konnte es beinahe mit dem Blick eines Wolfes auf der Suche nach Beute vergleichen. So weit hergeholt wäre das auch nicht gewesen, schließlich war Trianna vor einem Jahr zur Werwölfin gebissen worden.

    Nachdem sie hier alle Gesichter gesehen hatte folgte sie einer Gruppe Schüler auf den Hof. Ihre Sachen hatte sie schon auf ihr Zimmer gebracht, so dass sie jetzt die Hände frei hatte, welche sie jetzt in die Taschen ihres Pelzmantels steckte, den sie sich vor einer Woche von dem Geld gekauft hatte, dass ihre Mentorin - in ihrem Stamm der Begriff für 'Mutter' - damals auf der Suche nach Triannas Erzeuger verdient hatte. Wieder ließ die Brünette ihren Blick über die Schüler wandern. Dieses Mal jedoch blieb sie an den Augen eines Jungen hängen, der sie ebenfalls ansah. Einen Moment lang huschte ein Lächeln über ihr Gesicht, ehe sie sich wegdrehte und weiterging. Dabei spürte sie den Blick des Jungen noch immer auf ihrem Rücken.

    Wenige Sekunden später fing sie einen merkwürdigen Geruch auf. Es roch nach Wolf, aber auch nach Zigaretten. Ein rauchender Wolf? Sowas hatte Trianna noch nie gesehen, also machte sie sich auf den Weg um den Grund des Geruches ausfindig zu machen. Und tatsächlich hatte sie die Quelle bald gefunden. Ein Junge, der etwas abseits in der Eingangshalle stand. Trianna beobachtete ihn misstrauisch aus einiger Entfernung. Einen männlichen Werwolf hatte sie noch nie gesehen, nicht einmal in Los Angeles.


[erst allein - dann in der Eingangshalle - Dealter beobachtend]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Ins Nichts   Do Mai 19, 2011 12:13 pm

Stumm beobachtete Morrigan den zweiten Werwolf. Er sah wütend und enttäuscht aus. Man konnte es ihm nicht verübeln - niemand mochte Streit mit seinen Freunden. Das Kagami jedoch sein Wort an ihn richtete, überraschte sie schon. Was kümmerten ihn die Gefühle eines Fremden? Vielleicht war er ja schon immer hilfsbereit gewesen und konnte es sich jetzt, als Vampir, auch nicht verkneifen, sich um andere zu sorgen. Sie verdrehte leicht die Augen. Wenn er es unbedingt möchte. Wahrscheinlich würde er sich sowieso eine scharfe Antwort einhandeln. Beurteilen konnte sie es nicht, da sie sich leise auf Japanisch unterhalteten. Auch Madeline schien aufgeregt und besorgt zu sein. Das wiederrum überraschte die Irin nicht, hatte sie doch schon am Anfang gedacht, dass sie eher zur netten, braven Sorte gehörte. Die Antwort von Maruschka überhörte sie fast. Morrigan nickte einfach nur, hatte ihre Zimmergenossin doch recht. Es war wirklich kein guter Start gewesen. Der Rothaarige hatte überreagiert mit seinem Beschützerinstinkt. Sie warf ihr einen Seitenblick zu. So wie es aussah, wünschte sie sich nichts sehnlicher, als diesem Straßenköter hinterherzulaufen. Ob sie wohl wusste, was er war? Wahrscheinlich nicht, sonst hätte sie ihn nicht so angefahren. Da vernahm die Vampirin plötzlich ein Geräusch. Ein leises Lächeln breitete sich auf ihrem Gesicht aus, als das langezogene, todtraurige Heulen langsam verklang. Ja, das Menschenmädchen hatte ihn wirklich tief verletzt. Ob sie es auch gehört hatte? Ihrem Gesichtsausdruck nach schon. Auch Madeline hatte es gehört, da sie zum Fenster lief und nach draußen spähte. Sehen würde sie ihn wahrscheinlich nicht, außer er hatte den Verstand verloren.

"Ich weiß nicht. Vielleicht in die Cafeteria gehen?"

murmelte Morrigan als Antwort auf Maruschkas Frage leise und nicht sehr überzeugt. Sie war müde. Zwar konnte sie nicht wie ein Mensch schlafen, aber trotzdem fand sie es entspannend, einfach auf so einer Matratze zu liegen. Auch das Stehen hatte so eine Wirkung auf sie. Das wäre ihr momentaner Wunsch. Ein Wunsch, der sich wahrscheinlich nicht erfüllen wird.

[Bei Maruschka, Madeline, Yuuto & Kagami ]


Zuletzt von Morrigan am Mo Mai 23, 2011 2:46 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Kagami

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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Ins Nichts   Do Mai 19, 2011 1:32 pm

    Die Antwort welche der Werwolf ihn gab sah Kagami schon kommen. Warum musste er auch immer nachfragen ob alles okey sei und sich irgendwo tief in ihm drinnen um alles sorgen. Leichte Wut breitete sich in dem Körper des Vampires aus, abgesehen von seiner Übervorsichtigkeit die er mittlerweile mehr oder weniger verloren hatte durch die Tatsache das er ein Vampir war und ihm sowieso so gut wie nichts etwas anhaben konnte hatte er große Aggressionsprobleme welche er wohl nie ganz überweltigen würde.
    Er mochte es nicht über seine Gefühle und Gedanken zu sprechen, vor allem nicht mit Fremden, irgendwo konnte er auch verstehen das der Junge natürlich nicht meinen würde das es ihm beschiessen ging, einen Vampir würde es natürlich nichts machen da gegen die Wand oder auch durch diese Wand zu fliegen, aber ein Werwolf war anders gebaut. Einen Werwolf konnte dies schon Schaden zufügen, auch wenn er nicht all zu groß war und der Aufprall an die Wand die der Junge erleben musste war auch schon wieder nicht so schlimm gewesen das er sich irgendetwas hätte brechen können, immerhin war er kein Mensch sondern ein Werwolf und obwohl Kagami andere eigentlich überhaupt nicht respektiert, wusste er das man sich nicht mit den Werwölfen anlegen sollte, vor allem da diese noch schlimmere Aggressivitäts Probleme hatten als er und das sollte schon einmal etwas heissen, denn er selbst wurde ja schon wütend wenn man ihn nur blöd ansah und selbst mit der Umwandlung zum Vampir schwand dies nicht, ob es im Alter verschwunden wäre oder nicht würde Kagami wohl kaum heraus finden, seine Mutter und seine Schwester werden sich auch bestimmt darüber wundern das der Japaner um kein Jahr älter aussehen wird, vielleicht würden sie sich auch schon wieder einmal so etwas komisches ausdenken wie das er sich operieren hätte lassen, kurz schüttelte Kagami kaum sichtbar den Kopf, schon wieder wichen seine Gedanken vollkommen um Thema ab, wie er dies hasste.
    Sein Blick lag weiterhin auf dem Fremden welcher gerade dabei war sich aufzurichten und seine Kleidung zurecht zog, erneut öffneten sich seine Lippen und er begann zu sprechen. Warum er vorhin seinen Freund welcher allem anschein nach den Namen Varyn trug und so ganz nebenbei Varyn? Was für ein komischer Name... Na ja wie auch immer wieder zum Thema, blieb ihm ein Rätsel. In Gedankenversunken hörte er nur die Hälfte von dem was der Junge vor ihm sprach, doch bemerkte Kagami wie dieser sich von ihm abwand, sollte er halt auch nicht sein Problem... Gerade noch verkniff der Junge mit der komischen Frisur sich ein seufzen und lies seinen Blick über die Runde schweifen als plötzlich das langezogene gequälte Heulen eines Wolfes an sein Ohr drang, Kagami konnte genau herraus hören von wo das Heulen kam, es war weit entfernt, er konnte ebenfalls hören von wem das Heulen kam, es schien von dem Werwolf welcher so schnell geflohen war zu stammen, seine Wut verschwand, war dies doch ein guter austausch dazu das der andere so unfreundlich zu ihm gewesen war, ja okey, Kagami selbst war ebenso unfreundlich zu den anderen gewesen aber trotzdem. Sein Blick wanderte zu den Jungen welcher etwas weiter hinter ihm stand, ehe er begann zu sprechen.

    "Anata wa kare ga nani o shita ka kō, anata no yūjin o mamoru no wa nazedesu: Watashi ni hitotsu no koto o oshieru? Anata ga nani ka okashii to omoimasu ka? (Verrate mir eines: Wieso beschützt du deinen Freund, nachdem was er getan hat? Findest du das nicht etwas komisch?)"


    Kurz richtete sich Kagami Blick wieder zu dem Werwolf, er konnte den starken Geruchs des Jungen riechen und es gefiel ihn alles andere als gut. Ihm prägte grundsätzlich eine Abneigung gegen diese Werwölfe, aber das war ja nicht das erste und einzige das Kagami nicht mochte. Er mochte ebenso wenig Vampire und Menschen, er konnte eben so gut wie gar nichts leiden, irgendwie war Kagami ein ziemlich komischer Typ, er interessierte sich nicht wirklich für andere Mädchen und noch weniger für die Jungen.
    Hoffentlich waren seine Zimmergenossen keine hirnlosen Idioten die meinten mitten in der Nacht stock besoffen auftauchen zu müssen, sobald sie das Zimmer verliesen würde Kagami absperren und dafür sorgen das sie es bestimmt nicht mehr betreten würden und wenn sie ihm zu sehr nerven würden, dann würde er sie eben aus dem Fenster werfen auch nicht sein Problem. Wenn er dafür aus dem Internat fliegen würde wäre es ihm ebenso egal, wobei es ihm schade um Nelami wäre denn dann wäre sie hier mit diesem Blutsauger...Troy... Aber so lange diese Werwolf Truppe hier unterwegs war würde selbst Troy sich zurückhalten, zumindest würde er dies tun wenn er intelligent wäre... Hach was würde Kagami momentan tun um diesen Werwolf den Kopf anzureisen und damit Fußball zu spielen... Aber Morrigan würde wohl dagegen sein, kurz schweifte der Blick zu der Vampirin welche gerade mit Maruschka sprach.


[Bei Yuuto]


Zuletzt von Kagami am Do Mai 19, 2011 3:02 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Ins Nichts   Do Mai 19, 2011 2:54 pm

Das Gespräch der beiden Jungs wurde immer intensiver und unverständlicher. Wieso denn redeten sie in dieser Sprache? Warum ließen sie die Mädchen nicht Teil des Gespräches werden? Auch ging man nicht wirklich auf Madeline und schloss sie regelrecht aus dem Gespräch raus. Dabei waren gerade die Jungs diejenigen, die sich noch nicht mal vorgestellt hatte. Für die Finnin wirkte das schon ein wenig unhöflich, deshalb wandte sie sich wieder zu den Mädchen und versuchte ein Lächeln aufzusetzen, wobei Maruschka besonders Gedankenverloren wirkte, auch wenn nur für einen Moment. Die Augen fixierten nun die von Morrigan, als sie auf die Frage von Maruschka antwortete. Erst jetzt fielen ihr ihre wahnsinns Augen auf. Eine eigenartige Farbe, welche Madeline noch nie an einem Menschen gesehen hatte. Ob das eine besondere Art von braunen Augen war? Oder ob es nur das falsche Licht das so ausmachte?
Cafeteria? Das klang ja gar nicht mal so übel. Die Müdigkeit breitete sich ja doch in ihrem Körper auf, vorallem nach der Reise. Da tat ein Energydrink oder einen Kaffee doch gut. Auch wenn sie nicht wirklich ein Kaffee-Fan war.

"Mmhmm.."

stimmte sie nickend zu und blickte wieder zu den Jungs, welche immer noch in ihrer Sprache über irgendetwas Geheimes redeten. Redeten sie über uns? Über Madeline, Morrigan und Maruschka? Das wär ja übelst gemein! Aber anstatt nachzufragen, drehte sie ihren Kopf wieder zu dem auf dem Bett sitzendem Mädchen.

"Ehm.. und ihr .. habt auch noch was geplant?"

fragte die Finnin an Maruschka gewandt und versuchte auch irgendwie sich ins Gespräch einzubinden.



{Bei Morrigan und Maruschka im Zimmer und Yuuto und Kagami}
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Ins Nichts   Do Mai 19, 2011 3:53 pm

    Immer wieder kehrten ihre Gedanken zurück zu Varyn und immer wieder schob Maruschka sie zur Seite. Dabei waren Yuuto und der andere komische Junge nicht gerade hilfreich, die sich vermutlich genau darüber unterhielten was sich hier eben abgespielt hatte. Aber auch diese beiden versuchte die Brünette jetzt zu ignorieren. Stattdessen lenkte sie sich eben mit Morrigan und Madeline ab. Morrigan meinte auch schon, dass die Cafeteria gar nicht schlecht klang. Obwohl sie dabei irgendwie müde klang.

    "Wenn ihr wollt könnt ihr euch aber auch gerne erstmal ausruhen. Du kannst ruhig ein wenig hierbleiben, Madeline. Dann dürft ihr euch aber auch nicht beschweren, wenn ich ein wenig Geige spiele."

    Natürlich hätte sie auch lesen können, aber meistens bestand ihre Ablenkung eben im Geige spielen, weil sie dabei einfach alles vergessen konnte. Hatte Varyn sie eigentlich je schonmal spielen gehört? Maruschka glaubte nicht. Bislang hatte sie immer nur gespielt, wenn er nicht in ihrer Nähe war. Warum wusste sie nicht, es war wohl einfach so eine Macke. Vielleicht wollte sie ja nicht dass er zuhörte, weil sie Angst hatte sich dann vor ihm zu blamieren. Eigentlich ja ein dummer Gedanke, aber das schien ihr am plausibelsten.

    Ohne die Antwort der beiden Mädchen abzuwarten holte Maruschka ihren Geigenkoffer wieder aus dem Schrank und packte die schwarze Geige samt Bogen aus. Gestimmt war das Instrument, aber trotzdem spielte sie erst ein paar Töne um zu gucken ob noch alles in Ordnung war. Sie warf nochmal einen fragenden Blick zu den anderen beiden - die Jungs ignorierte sie weiterhin - und begann dann aus dem Kopf eines ihrer Lieblingslieder zu spielen. Wenn sie ihre Augen mal nicht geschlossen hatte sah sie zu den Mädchen um deren Stimmung abzuschätzen. Wenn sie merken würde, dass die Stimmung kippt, würde sie sofort aufhören. In ihrem alten Zimmer hatte sie ja immer nur spielen können, wenn sie alleine war, da die anderen beiden davon genervt waren.


[mit Madeline und Morrigan in ihrem Zimmer, Yuuto und komischer Junge (Razz) davor]
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Yuuto

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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Ins Nichts   Do Mai 19, 2011 9:58 pm

    Er seufzte leise, als er Kagamis Worte vernahm... warum er das machte? Gute Frage...

    "Shikashi... ... Yūjin no tame, migi ga madadesu ka? (Dafür... dafür sind Freunde doch da, oder?)"

    Diesmal klang in Yuutos Stimme weder Wut, noch Entschlossenheit mit, ja, sie wirkte schon beinahe traurig.
    Er sah dem Vampir nun direkt in die Augen, und im Grunde war es ihm egal, wie er von Varyn dachte. Gerade war ihm so ziemlich alles egal.
    Ohne ein weiteres Wort wand er sich von dem Jungen ab und betrat nun wieder das Zimmer, wo Maruschka gerade angefangen hatte, auf ihrer Geige ein Lied zu spielen.
    Irgendwie... machte das Lied ihn gerade depressiv, allerdings sagte er nichts weiter und blickte jedes der Mädchen kurz an

    "Tut mir Leid, das ich mich nicht vorgestellt habe. Mein Name ist Yuuto..."

    seine Stimme war monoton und gleichgültig, dann wand er sich auch wieder von Morrigan und Madeline ab und musterte kurz die spielende Maruschka, ehe er sich wieder auf ihr Bett setzte.
    Ja... das Lied machte ihn tatsächlich depressiv. Wobei ... Varyns Verhalten, und die Tatsache das der Vampir mit seinen Worten recht hatte, machte ihn wohl eher depressiv und er redete sich auf das Lied raus.
    Er hatte nicht wirklich mitbekommen, was die Mädchen besprochen hatten, aber es war bestimmt nicht weiter wichtig gewesen, als das er es wissen müsste, wenn dem doch so wäre, würde Maruschka ihn sicher aufklären.
    Kurz schweifte sein Blick nochmal zu Kagami, ehe er aus dem Fenster blickte.
    Er hatte Varyn ganz genau gehört, allerdings konnte er derzeit wirklich nicht von Mitleid sprechen, er hätte ihm schließlich geholfen, aber er wollte ja nicht...


[Erst bei Kaga / dann Madeline, Maruscka und Morrigan]

••••••••


Erstcharakter von Troy
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Ins Nichts   Fr Mai 20, 2011 5:42 pm

"Miau miau."
"Du bist eine Katze?"
"Nein."
"Was denn?"
"Ein Hund."



Eins, zwei, drei und nichts. Außer die Schüler, die sich durch den Gang zwängten und nach ihren Zimmern suchten. Das allgemeine Geraune war zu hören und keiner interessierte sich für Troy und Nelly. So war es immer oder nicht? Aber warum sollte man sich mit anderen beschäftigen, wenn man eigene Probleme hatte?
Fraglich nur warum die anderen Probleme hatten. Es gab keine Hausaufgaben, keine unangenehmen Noten und keine Lehrer, die einen gerade aufziehen könnten. Nelami verdrehte die Augen, als sie einen der Schüler schon wieder fluchen hörte. Sie blickte zu Troy und zuckte mit den Schultern.

"Ja, von mir aus. Also wir müssen nicht gleich am ersten Tag die Greenhörner verjagen.
Ich wette die rennen alle noch zu ihren Eltern und flennen.
"


Sie grinste und sah zu dem Japaner. Sie dachte an Kagami. Wo war der eigentlich?

"Hast du eigentlich meinen Kagamischatz irgendwo gesehen?
Schau mal über die Menge, du bist ja größer als ich.
Aber wenn er in den Mödchenzimmern ist, werde ich ihn finden. Sei gewiss.
Wie so ein Hund. Nur als Mensch. Wie heißt das doch? ... Werwolf.
So wie bei twilight. Juhuuu ich bin Jake in weiblich. .... Fucking.
"


Ein leichtes Lädcheln stahl sich auf ihre Lippen und sie blickte zu Troy. Wenn er mochte, konnte er noch mit ihr sein 'Täter und Opfer' Spiel spielen, aber sie würde Kaga suchen, weil sie nicht den Elan hatte ihn schon am ersten Tag aus einem Mädchenzimmer zu zerren. Bei ihr war das ja etwas anderes. Ganz anderes!


[bei Troy]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Ins Nichts   Sa Mai 21, 2011 9:19 am

Hau ab. Hau ab. Hau ab. Hau ab. Hau ab.

Ich will dich nicht sehen.



xx. Das Mädchen;;_____________________________________________________________
Sein Blick glitt immer noch über das wilde Treiben vor dem schwarzen Brett. Jungen und Mädchen stießen um sich, nur um an diesen albernen Bogen zu kommen, wo die Zimmernummern drauf standen. Er machte es sich leichter und warf von weit weg einen starken, aber dennoch präzisen Blick zu dem Brett. Seine Zimmernummer hatte er also. Er wandte sich an eine Dame und forderte mit einem Wort seinen Schlüssel und zwar in dem er leine die Zimmernummer raunte, die ihm zugeteilt worden war. Auf dem schwarzen Brett hatte sein Name gestanden. Nicht Dealer. Nein. Sein richtiger Name, der mit einem A begann und in schnellen Zügen mit einem Füller wie ein Kunstwerk aussehen konnte. Er hatte sie Mundwinkel hinunter gezogen und ein leises Brummen von sich gegeben. Ansonsten; Keine Reaktion auf diesen Namen, nein.

Langsam schlossen sich seine starken Finger um den kalten Schlüssel und ließen ihn warm werden in seiner zu einer Faust gedrückten Hand. Er zog die Schultern hoch und ließ sie wieder fallen.
Er musste sich verspannt haben, ja. Heute war ein komischer Tag für ihn. So viele Menschen auf einmal, wo er doch so lange etwas abseits von allen gelebt hatte, sich zurück gezogen und abgeschottet hatte. Ja und nun auf einmal unter hunderten von Menschen. Das war ein komisches Gefühl, irgendwie. Aber es war erträglich. Es fühlte sich fast sogar gut an. Seltsam gut.
Adrenalin pulsierte in seinen Ohren und er hörte den ungleichen Schlag seines Herzens. Erst dann fiel sein Blick auf das eine Mädchen direkt gegenüber von ihm.
Sie schien sich keinen Heer daraus zu machen, das sie ihn ganz genau beobachtete. Es war komisch, wie sie ihn mit ihren Augen musterte, beinah abtastete. Dealer warf seine Haarsträhnen, die ihm ins Gesicht gefallen waren mit einer betont lässigen Bewegung zur Seite und warf ihr einen kurzen Blick zu. Er spürte die Anwesenheit von ihr. Sie war kein Mensch, wie die Massen vor dem Plan. Nein.
Sie war etwas, was er kannte. Sie war so wie er. Ein Wolf oder zumindest ein Halber.

Mit einem leichten Lächeln auf den Lippen ging er zu ihr, sagte nichts, sondern kam ihr so nah, das er direkt vor ihr Stand. Mit dem Zeigefinger hob er ihren Kopf hoch, so dass sie ihn ansehen musste. Dann beugte er sich vor, das sie vielleicht denken könnte, er würde sie küssen, aber das tat er nicht. Sein Kopf glitt an ihrem vorbei, bis seine Lippen ganz dicht an ihrem Ohr waren. Dann flüsterte er leise und mit einer Stimme, mit der er Tieren immer den letzten Schlag gab um sie zu töten;

Hat deine Mami dir nicht beigebracht andere nicht anzustarren? Das gehört sich nicht, außer man will Schwierigkeiten machen und das willst du doch nicht, oder?

Er ging von ihr Weg, zurück zum Pausenhof. Auf dem kurzen Weg fischte er eine Zigarette aus der Packung und ließ ein Streichholz aufflammen. Die kleine Flamme tanzte auf dem dünnen Stab, bis Dealer sie befreite und auslöschte, nachdem sie das Ende seiner Zigarette in Brand gesetzt hatte. Er nahm einen tiefen Zug und versuchte den wölfischen Geruch des Mädchens zu vergessen. Erfolglos.


{ Aula ;; sagt etwas zu Tria ;; alleine auf dem Schulhof }




Ich will dich nicht sehen.

Hau ab. Hau ab. Hau ab. Hau ab. Hau ab.
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Trianna

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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Ins Nichts   Sa Mai 21, 2011 12:28 pm

    Er hatte sie bemerkt. Kein Wunder. Sie war ja auch nicht gerade unauffällig gewesen. Jetzt kam er auf sie zu und als er so kurz vor ihr stand spannte sich Triannas ganzer Körper an. Ihr Blick lag fest auf seinem Gesicht und auch während er ihr ins Ohr flüsterte ließ sie sich keine Gefühlsregung anmerken, außer dass es ihr ein kalter Schauer über den Rücken lief. Sein ganzer Wolfsgeruch stieg ihr in die Nase und noch immer war die Werwölfin verwirrt, da sie ja noch nie ein Männchen ihrer Art gesehen hatte. Erst als der Junge sich umdrehte und ging wagte sie es tief Lust zu holen und diese auch gleich wieder auszustoßen. Ihr Blick lag auf seinem Rücken, bis sie ihn nicht mehr sehen konnte. Sie wollte ihm nicht folgen, aber irgendwie taten ihre Beine einfach das, was sie gerade für richtig hielten und setzten sich wie mechanisch in Bewegung. Während sie ihm so folgte, dass sie ihn nicht sehen aber riechen konnte - was durch die Zigarette nicht schwer war - legte sie sich in Gedanken etwas zurecht, was sie sagen konnte. So wirklich wollte das zwar nicht funktionieren, da ihre Gedanken völlig unsortiert einfach durch die Gegend rasten, aber immerhin bekam sie etwas zu Stande. Also holte sie ihn wieder ein und sprach ihn ohne Umschweife sehr leise an.

    "Gibt es noch mehr unserer Art hier? Oder gar Vampire?"

    Sie hatte noch keinen anderen Wolf gerochen. Auch der Geruch von Vampiren war ihr zum Glück erspart geblieben. Wenn man jetzt so darüber nachdachte klangen ihre Worte doch ziemlich blöd, aber sie kam nicht umhin weiterzureden.

    "Und Schwierigkeiten will ich nicht machen. Aber du wirst Schwierigkeiten haben wenn jemand erfährt was du bei dir hast."

    Er roch nach Drogen. Trianna konnte diesen Geruch nicht leiden, aber im Moment ignorierte sie es. Auch ihr Gesicht zeigte ihre Stimmung nicht. Sie stand einfach nur da, vor dem Jungen mit der Zigarette und sah ihm fest in die Augen. Keine Angst zeigen, das war es was sie gelernt hatte. Und Angst hatte sie auch nicht so wirklich. Was hätte er ihr schon bei all diesen Menschen hier antun können? Genau, gar nichts. Zumindest nicht, wenn er schlau genug war sich jetzt nicht zu verwandeln.
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